Schuldgefühle als Mama – warum wir sie haben.
Kaum etwas begleitet das Mama-Sein so hartnäckig wie Schuldgefühle. Sie schleichen sich leise ein oder kommen mit voller Wucht: wenn wir müde sind, ungeduldig reagieren, arbeiten gehen (oder nicht arbeiten), das Handy zu oft in der Hand haben oder uns einfach mal nach Ruhe sehnen. Egal, was wir tun – irgendwo scheint immer eine innere Stimme zu flüstern: „Du müsstest es besser oder anders machen.“

Woher kommen diese Schuldgefühle?
Schuldgefühle entstehen selten aus dem, was wir tatsächlich falsch machen. Viel öfter kommen sie von außen: von gesellschaftlichen Erwartungen, Social Media, gut gemeinten Ratschlägen oder dem Bild der „perfekten Mutter“, das es so nicht gibt und nicht geben kann.
Wir sollen liebevoll, geduldig, kreativ, organisiert, beruflich engagiert, emotional verfügbar und bitte immer dankbar sein. Kein Wunder, dass wir uns irgendwann unzulänglich fühlen.
Schuldgefühle sind ein Zeichen von Verantwortung – aber kein Maßstab
Schuldgefühle zeigen, dass uns unsere Kinder wichtig sind. Dass wir reflektieren und Verantwortung übernehmen. Aber sie sind kein verlässlicher Kompass dafür, ob wir gute Mütter sind.
Manchmal sind sie einfach nur ein Warnsignal dafür, dass wir selbst zu kurz kommen.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus
Zeit für sich selbst, Pausen, Bedürfnisse – all das sind keine Schwächen, sondern Grundlagen. Eine Mama, die sich selbst ernst nimmt, zeigt ihrem Kind etwas unglaublich Wertvolles:
Dass auch sie zählt.
Ein liebevoller Perspektivwechsel
Frag dich in Momenten voller Schuld:
Was würde ich einer Freundin sagen, die sich gerade so fühlt?
Wahrscheinlich wärst du verständnisvoll, tröstend, stärkend. Genau diese Stimme darfst du auch für dich selbst sein.
Vielleicht merkst du jedoch, dass du es dir trotz dieses Wissens schwer fällt, mit deinen Schuldgefühlen klar zu kommen.
Denn die rationale Ebene ist eine Sache, die emotionale Ebene jedoch häufig eine ganz andere…
Wenn du merkst, dass es dir trotz all diesen Wissens schwer fällt, etwas an deinen Schuldgefühlen zu ändern und sie dich einschränken, dann melde dich gerne bei mir für eine Beratung.
Ich kann dir helfen.

Wie läuft eine Mama-Beratung ab?
Ich passe meine Beratungsstunden immer Deiner persönlichen Lage an. Ich gebe dir den Raum, höre dir zu und stelle dir Fragen. Alles darf einmal gesagt werden, alles darf gefühlt werden. Und du bekommst Impulse und Tools an die Hand und gemeinsam finden wir Wege, wie du mit deinen Schuldgefühlen zukünftig besser umgehen kannst.
Zu den Beratungen kannst du dein Baby mitbringen, wenn sich in dieser Zeit niemand anderes darum kümmern kann. Damit du eher die Möglichkeit hast, dich ganz auf dich zu konzentrieren, biete ich auch Termine am späten Nachmittag, abends und am Wochenende an.
Ist auch eine Video-Beratung möglich?
Ja, auch eine Video-Beratung ist möglich. Wir treffen uns dann über Zoom (ich schicke dir einen Zoom-Link zu).
Was kostet eine individuelle psychologische Beratung?
Eine Beratungsstunde (60 min) kostet 50 Euro.

Liebe Grüße
Silke


